steffi & oliver frei - multisport - team s & o

News:

02.09.2010

Team S+O meldet sich wieder: – Hochzeit, Hochzeitsreise, Hausbau, 1. Wettkämpfe und Vizetitel AK bei der DM im Cross Triathlon   

Nach längerer Sendepause, aufgrund zahlreicher Termine und Aktivitäten, wollen wir nun hier auch mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben. Die erste Jahreshälfte stand ganz im Zeichen der Hochzeitsvorbereitungen und des Baubeginns.

Am 21.Mai war zunächst die standesamtliche Hochzeit, dabei wurden wir zum Sektempfang auf dem Öhringer Schlossplatz von Steffis Klasse mit einem Kochlöffelspalier und extra für uns gedichteten Liedern empfangen. Eine Woche später war dann das grosse Fest bei der kirchlichen Hochzeit in Metzingen. Nach einem relativ relaxten Vormitag mit Friseur, Blumenladen und Fotograf bei warmen Temperaturen und Sonnenschein, nahmen wir kurz vor Beginn der Kirche unser Hochzeitsgefährt, eine Rikscha in Empfang mit der ich Steffi zur Kirche und danach zum Bindhof fahren durfte. Nach der perfekten fast einjährigen Vorbereitung verging der unvergessliche Tag wie im Flug und es war bis spät in die Nacht ein tolles Fest.


Nach dem ganzen Hochzeitstrubel und positiven Stress sind wir direkt nach Santorini durchgestartet, um unter südlicher Sonne vor toller Kulisse auf der griechischen Vulkaninsel wieder Kraft zu tanken.

 
Mitte März ging es auch auf unserer Baustelle los. Bislang läuft alles soweit nach Plan und wir sind guter Dinge, dass wir bis Ende Oktober einziehen können.

 
Wettkampfmässig hat Steffi schon einige Wettkämpfe mit Gesamtsiegen in Michelbach/Bilz, Obersulm und Bretzfeld hinter sich. Ich selbst bin im Juli auf fremdem Terrain gemeinsam mit Steffi mit einem Duathlon und dem Waldenburger Triathlon sehr spät in die Saison 2010 gestartet. Mit den Leistungen und Ergebnissen im Vorderfeld war ich aufgrund des relativ geringen Trainingsaufwand soweit zufrieden.

In St.Wendel wollte ich es im Rahmen der MTB-Marathon WM über die Mittelstrecke dann wieder mal im Gelände wissen. Bei trockenen Bedingungen hat es wieder Spass gemacht durch das hüglige Saarland zu rocken und am Ende stand der 4.Gesamtrang zu Buche, was ich so im Vorfeld nicht erwartet hätte.
Am vergangenen Samstag entschloss ich mich dann bei den Deutschen Meisterschaften im Xterra Cross Triathlon in Hirschhorn zu starten. Das Schwimmen im erstaunlich warmen und sauberen Neckar wurde aufgrund der Strömung deutlich verkürzt, was nicht unbedingt zu meinem Nachteil war. Für einen schnellen Wechsel aufs Rad entschied ich mich für meine Speedplay Rennradpedale…was später dann leider zu meinem Nachteil wurde. Da es eine schlammige Laufpassage zu bewältigen gab, nach der ich dann nicht mehr in die Pedale kam und dadurch in jeder der beiden Radrunden durch den Odenwald durch Putzstopps und Abrutschen viel Zeit verlor. Als ich nach endlosen Kilometern irgendwann mal wieder in den Pedalen war, hatte ich auf dem Rad wieder meinen Spass.
Das Laufen über den eckigen, sumpfigen Kurs ging noch relativ gut, einige Spezialisten liefen noch an mir vorbei und ich kam am Ende als Gesamt 13. ins Ziel, was sogar den Vizetitel bei der Deutschen Meisterschaft in meiner Alterskategorie bedeutete.

Leider wurde Steffis Vorwärtstrieb zwischenzeitlich mit dem erneuten Aufbrechen eines alten Mittelfussbruches gestoppt, aber es gibt noch sportliche Ziele, die wir dieses Jahr trotz Hochzeit, Bau und Verletzung noch erreichen möchten.                                                                                                                    

19.10.2009

Doppelpack: Braunsbach & Spiegelberg – Matschiger Saisonabschluss mit vorderen Platzierungen   

Am vergangenen Wochenende war ich zum Abschluss der Saison 2010 bei den Rennen in Braunsbach und Spiegelberg am Start.                                                                                                                     

Samstags ging es zunächst beim traditionellen Saisonabschluss und Sprintklassiker in Braunsbach auf die kurze Hatz über die schlammige Strecke. Bereits am 1.Berg fühlten sich meine Beine nicht so gut an und ich konnte den jungen Wilden nicht so richtig folgen. In den Abfahhrten wollte ich wegen dem Finger überhaupt nichts riskieren und in der 3. Runde lief der Anstieg dann auch etwas besser. Braunsbach gehört als Saisonabschluss für mich aber einfach dazu und ich hoffe, mich auch in den kommenden Jahren in den vorderen Rängen zwischen den meist ca. 10-15 Jahr jüngeren Konkurenten eintreihen zu können. In diesem Jahr bedeutete der Gesamtplatz 6 noch Platz 1 und den Sieg in meiner Kategorie.                                           
Sonntags bei noch kälteren und ungemütlicheren Temperaturen ging es zum letzten Marathon für diese Saison nach Spiegelberg. Auf der tollen aber durch den Regen der vergangenen Tage ebenfalls ziemlich schlammigen Strecke, unweit der Heimat entschied ich mich kurzfristig über die Mittelstrecke an den Start zu gehen. Leider wollten die Beine und in der ersten technnischen Passage die Kontaktlinsen nicht so recht und 3 Fahrer unter denen auch der spätere Sieger Benni Österle (MHW Cube Racing Team) machten sich aus dem Staub. Ich fuhr dann im weiteren Verlauf das komplette Rennen zu zweit mit Steffen Schaupp (Fuji), konnte ihn am Zielansteig distanzieren und überquerte als Gesamt 4. ca. 1,5min nach Benni die Ziellinie.

                                                                                                                                                          
Insgesamt verlief die Saison mit Höhen und Tiefen. Es ging mit dem Sieg beim Ostalb Teamathlon sehr gut los, dann kam auch mal das eine oder andere durchschnittliche Rennen. Im Sommer schien dann die Form richtig gut zu sein, aber durch den Sturz und die damit verbundene Finger-OP mussten wir schweren Herzens auf den Trip nach Norwegen verzichten und ich konnte im August und September leider keine Wettkämpfe bestreiten.                                                                                                                                        
Froh bin ich, dass es im Herbst trotz des Trainingsrückstandes nochmal mit einem Comeback geklappt hat und ich in den drei Rennen dafür recht gut abschneiden konnte.                                                                       
Bedanken möchte ich mich jetzt vor allem bei meiner Schatzine, meiner Familie, allen Freunden und Bekannten und natürlich bei allen Sponsoren, ohne die dies alles nicht möglich wäre.
Was nun im nächsten Jahr alles an Wettkämpfen ansteht ist noch ungewiss, aber ich hoffe, dass ich trotz einigen viel wichtigeren Dingen auf die wir uns im kommenden Jahr freuen dürfen, auch wieder einige nette sportliche Erfolge mit dabei sind. 
                             

08.10.2009

Münsingen – Später und gelungener Einstieg in die 2.Saisonhälfte   

Am vergangenen Sonntag durfte ich bei der Alb-Gold-Trophy nach über 2 Monaten wieder Rennluft schnuppern. Bei herrlichem Wetter und einer für Münsingen ungewohnt komplett trockenen Strecke ging es knapp 80 Kilometer in schneller Hatz über die Alb. Ungefähr 10 Kilometer nach dem Start konnte sich eine 5er Gruppe um die späteren Sieger Markus Kaufmann, Martin Kiechle (beide VauDe-Simplon) und Daniel Gathof (Rocky Mountain) absetzen. Ich konnte mich im Anschluss in der mit weiteren namhaften Faheren gespickten 2. ca. 10 – 15 Mann starken Verfolgergruppe festsetzen. Bis zum letzten längeren Anstieg aus dem Lautertal ging das auch gut, doch dann verliessen mich die Kräfte und ich musste abreissen lassen und die letzten 5 Kilometer alleine zurücklegen. Den Zielstrich überquerte ich dann als 3. in meiner Kategorie und Gesamt 15. von knapp 800 Startern.
Insgesamt war ich mit dem Comeback aber sehr zufrieden, da ich das Tempo in der Gruppe trotz des Trainingsrückstandes die meiste Zeit mitgehen konnte. Jetzt möchte ich zum endgültigen Abschluss der Saison, je nach Verfassung, noch ein bis zwei Rennen in Braunsbach oder Spiegelberg bestreiten. 
                             

30.09.2009

Comeback 2010 - Die Schiene ist weg / Erste Trainingsfahrt im Gelände nach 8 Wochen / Start bei der Alb Gold Trophy in Münsingen   

Nachdem in den letzten Wochen nur Rollen mit dem Rennrad angesagt war, will ich nun versuchen kurzfristig wieder in Tritt zu kommen.
Bei der letzten Untersuchung mit Röntgen letzte Woche wurde der Fall „Finger“ von den Ärzten nun soweit abgeschlossen. Nochmals vielen Dank an das Ärzteteam um Dr. Schober im Diak SHA.Im Finger zwickt und drückt es zwar noch etwas, aber ich konnte bereits die erste Ausfahrt über Stock und Stein unternehmen. Auf den flowigen und trockenen Waldtrails ging es dabei schon wieder ganz gut.
Die Wettkämpfe in St Wendel und Oberstdorf kamen dafür noch zu früh, aber jetzt werde ich versuchen am kommenden Wochenende bei der Albgoldtrophy in Münsingen wieder in den Wettkampfzirkus einzusteigen. 
                             

20.08.2009

Trainingssturz: OP und kein Start beim Birkebeinerittet in Norwegen   

Dieses Jahr muss ich auch mal erfahren, dass nicht alles so läuft wie ich es mir vorgestellt habe. Vom Training hat es in den letzten Wochen ganz gut gepasst und die Form für den Saisonhöhepunkt in Norwegen schien zu stimmen.                                                                                                                                                                                                                     Ein Rennradsturz im Training machte mir jedoch einen Strich durch die Rechnung, dabei brach an meinem kleinen Finger ein Knochenstückchen aus an dem die Strecksehne befestigt ist. Zunächst hiess es keine OP und 3 Wochen ruhigstellen, aber einen Tag später waren sich alle Spezialisten einig, dass operiert werden muss. Zum Glück bekam ich letzte Woche bei Dr. Schober in der Handchirurgie in Schwäb. Hall gleich einen OP-Termin. Während der OP verlief alles glatt und die knapp 3h vergingen, auch aufgrund der netten Gesprächen mit den (Narkose)-Ärzten, im Gegensatz zu den 4h Wartezeit bis zur Abholung wie im Fluge.  

Jetzt hoffe ich, dass auch durch die perfekte "Rund um die Uhr Betreuung" von meiner persönlichen Krankenschwester Steffi alles möglichst schnell verheilt, der Gips möglichst bald vom Arm kommt und ich so schnell wie möglich die leichtere Schiene bekomme mit der ich dann wieder etwas beweglicher bin. Wettkämpfe sind bis auf weiteres noch nicht möglich, wenn es aber vom Formaufbau her klappt, möchte ich ab Ende September schon noch das ein oder andere Rennen bestreiten.                              

29.07.2009

Kirchzarten: Black Forest Marathon, Albstadt Bike Marathon, Umzug Bretzfeld, Neufra: Run & Bike  

Turbulente Wochen liegen hinter uns und auch in den kommenden Wochen wird es uns sicherlich nicht langweilig werden. Seit wenigen Tagen haben wir nun in unserer neuen Wohnung wieder Internet und nach dem ganzen Umzugstrubel, finde ich mal wieder ein paar Minuten Zeit, um kurz über die aktuellen sportlichen Ereignisse zu berichten.                                                                                                                    
In Kirchzarten, schaute ich zunächst bei Flo dem Baumeister auf seiner Baustelle vorbei und fand in seiner Herberge über Nacht Unterschlupf. Im Rennen fühlte ich mich über die ganze Renndauer gut und auch am letzten Anstieg konnte ich mit einem konstant hohen Tempo meine Begleiter und Verfolger abschütteln. Im Ziel war es dann Gesamtplatz 12 und Platz 5 in meiner Kategorie.                                                                     
In Albstadt mussten wir erwartungsgemäß die erste Gruppe mit vielen starken Profis gleich am ersten Berg ziehen lassen. In einer der Verfolgergruppen dahinter ging es bei mir zunächst recht gut, allerdings wollte von den anderen neben Felix und mir keiner so richtig Führungsarbeit leisten. Später musste ich dann aufgrund der unökonomischen Fahrweise kräftig Körner lassen und die letzten steilen Anstiege galt es nur noch irgendwie hochzukommen. Mit der Platzierung und den Beinen war ich deshalb auch nicht so ganz zufrieden, aber die Zeit war trotzdem noch im Rahmen.
Deshalb konnte ich mich wieder zeitig auf den Heimweg machen, da am kommenden Tag bereits um 3Uhr der Wecker klingelte, weil wir zum Langdistanz Triathlon nach Roth wollten.                                                     
Der kleine aber feine Lauf und Bikeevent in Neufra hat am vergangenen Sonntag bei herrlichem Sonnenschein wieder viel Spass gemacht. Leider konnte Steffi in diesem Jahr nicht an den Start gehen, aber als unsere Teammanagerin engagierte sie mit Michi Wetzel starken Ersatz, der trotz der Tria Mitteldistanz DM am Vortag die 10km in einer klasse Zeit hinter sich brachte. In meinem Rennen lief es sehr gut, Siggi Tröndle und Lukas Kubis machten sich zwar bereits am ersten Anstieg aus dem Staub, aber mit verschiedenen Verfolgern, die teilweise nur eine Runde fuhren, erreichte ich im Ziel die drittschnellste Radzeit auf der Langstrecke über 70km. In der Endabrechnung kamen wir bei den Teams hinter Kubis/Gall (Haibike) dann auf den 2.Platz und waren damit sehr zufrieden.                                                                       
Ende August verlassen wir Deutschland für ein paar Tage, um wieder beim Birkebeinerrittet, dem weltweit grössten MTB Rennen, mit über 12000 anderen Bikern durch die Wildnis Norwegens zu rocken. 
                           

09.06.2009

Mountainbiking Pur – Sonne beim Pfingsttrip in Latsch/Vinschgau und Regen beim Marathon Obermarchtal 

Die letzte Woche waren Steffi und ich mit den MTB`s im Vinschgauer Bikeeldorado Latsch-Tarsch. In einem herrlichen Bikerevier hatten wir bei strahlendem Sonnenschein auf den unterschiedlichsten Trails, von flowig bis verblockt, unseren Spass. Falls keine Kuhherde die Wege versperrte, surfte Steffi juchzend über Wurzeln, Steine usw. und schoss dabei mit frischen Kuhfladen nach ihrem Hintermann. Dabei hatte sie auch immer ein nettes Wort für die 80-90 Jahre alten einheimischen Bergbauern übrig, die jeden Tag schon auf unsere Rückkehr von der Runde lauerten.

Im Gegensatz zu dem Sonnenschein in Italien, erwarteten uns auf der Rückfahrt beim Marathon in Obermarchtal am Samstag vor und zu Beginn des Wettkampfes Dauerregen und kühle Temperaturen. Bereits vom Start weg drückten Jochen Coconcelli (Jmaster Racing) und Benni Rudinger (Rothaus-Cube) mächtig aufs Gas. Leider rutschte ich nach ca 5km in einer glitschigen Asphaltkurve weg und lag erstmal auf der Nase. Als ich mich wieder aufrappelte, konnte ich wieder einige Fahrer einsammeln und fand in Robert Wittmann (Logwin Kempten) einen Begleiter für die nächsten 40-50km. Gegen Ende der 1.nördlichen Runde konnten wir dann auf die auf den Plätzen 3 und 4 fahrenden Steffen Schaal (FXX) und Joachim Öchsner (Ghost) auffahren. Aus dieser Gruppe konnte ich mit J.Öchsner beim Anstieg „zum toten Dachs“ wieder lösen und es deutete alles darauf hin, dass wir auch zusammen das Rennen beenden würden.                                                                                                                                                        Nach der Freude über die wohlverdiente Cokeübergabe vor dem letzten Berg, kam kurzzeitig die Ernüchterung, da ich nach einem Kettenklemmer über 1min zu einer Zwangspause gezwungen war. Danach wurde es noch mal knapp, da Steffen immer näher kam, leider stürzte auch er in einer Unterführung kurz vor dem Ziel. Mit den Beinen und Gesamtrang 4 hinter den 3 Topfahrern war ich aber trotzdem hochzufrieden. Im Anschluss noch ein Essen und Schwätzchen mit tOM und Holy (querfeldein-kurbeln.de), die sich auf den Plätzen 36 und 38 ebenfalls ganz vorne platzieren konnten und wir machten uns wieder auf die Weiterfahrt zum Geburtstag von meinem Pa.
Als nächstes geht es in 2 Wochen nach Kirchzarten zum Schwarzwaldklassiker, wo die Berge dann aber um einiges länger sind. 
                                                             

25.05.2009

Worldclass Marathon Challenge Offenburg – Licht und Schattenspiele im Schwarzwald 

Mit etwas Verspätung kommt hier die Info zum ersten Saisonrennen abseits der asphaltierten Strassen. Bei sommerlichem und heissem Wetter ging ich mit ca. 600 weiteren Teilnehmern über die 48km lange Strecke bei der Worldclass Marathon Challenge in Offenburg an den Start. Bereits am ersten Berg konnte ich aber das Tempo der Spitze nur die Hälfte des Anstieges mitgehen und musste bereits die ersten Fahrer ziehen lassen, konnte mich dann immer wieder mal heran kämpfen, verlor im weiteren Verlauf aber noch einige Positionen. Die Ziellinie überquerte ich als Gesamt 11. und auf Rang 4 in meiner Kategorie.

Irgendwie ging einfach noch nicht so viel und der Puls wollte nicht richtig in den roten Bereich, da der lange Wettkampf von Ellwangen, vor allem die 14 Laufkilometer, wohl noch zu sehr in den Knochen steckte.
Naja, so verlief der Saisoneinstand im Gelände eher durchwachsen. Es hätte schon besser laufen können, aber eben auch um einiges schlechter. Wenigstens wieder heil im Ziel bei meinem Schatz Steffi, die sich mit Polizisten, Streckenposten usw rumärgern durfte, um mich unterwegs wie immer perfekt versorgen zu können.

Die Woche nach Pfingsten möchten wir für eine Woche nach Italien und dann geht es auf der Rückfahrt nach einem Zwischenstopp am Bodensee bei Steffis Schwester Katrin am 6.6. direkt zum nächsten Wettkampf.                                                                   

12.05.2009

Ostalb Teamathlon - Saisoneinstieg mit Sieg in nicht alltäglicher Disziplin 

Mit dem Ostalb Teamathlon habe ich am vergangenen Samstag die diesjährige Wettkampfsaison mal in einer anderen Disziplin eröffnet. Eigentlich als Teamwettbewerb für Staffelstarter gedacht, entschied ich mich recht kurzfristig die 39km MTB, 60km Rennrad und 14km Lauf hintereinander zu absolvieren.

 
Pünktlich um 9Uhr wurden in der Ellwangener Innenstadt ca. 130 Teams auf die Strecke geschickt. Mit im Feld der Einzelstarter dabei waren auch die 3 Bach Brüder Jürgen, Dieter und Uwe, sowie mein Sponser -Sponsor und ehemaliger Ironman-Profi Jürgen Hauber. Zumindest in der ersten Runde war Pfadfindergeist gefordert, da es nicht immer einfach war die Strecke zu finden. Gegen Ende der 1.Runde liess ich dann die beiden Führenden Jürgen Kotulla und Stephan Schiele fahren, da ich im Gegensatz zu ihnen ja noch 2 weitere Teile vor mir hatte. Die folgende Rennradstrecke war mit Unterführungen, Brücken, Radwegen, Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster, Ecken und Kanten versehen, so dass ständiges Antreten und Abbremsen an der Tagesordnung war und ich gegen Ende der Raddisziplinen auch schon die Oberschenkel spürte und im Kopf immer Bedenken, ob die Kraft beim Laufen denn noch reicht. Beim Wechsel aufs Laufen kam ich dann recht gut in den Rhythmus, dass es dann am Ende trotz der langen und bergigen Strecke zum 1.Platz bei den Einzelstartern reicht, lag wahrscheinlich auch an der klasse Betreuung mit aufmunternden Worten und Colaflasche…                                                                                  
Kommenden Sonntag geht es nun beim Worldclass Marathon in Offenburg zum ersten Mal wieder auf gröberes Terrain.                                               

06.05.2009

Wettkampfsaison 2009 / Trainingslager Toskana – Es geht wieder los 

Nachdem nach einem langen und kalten Winter vor einigen Wochen die Winterbekleidung endlich im hinteren Teil des Schrankes verstaut werden konnte und so langsam die braunen Streifen an Armen und Beinen wieder aufgefrischt werden, will ich die Sendepause hier endlich auch mal wieder beenden.                         
Über Ostern waren wir in der nördlichen Toskana, um unter der Sonne Italiens in alpinem Gelände zwischen den Marmorbrüchen oder auf den bewaldeten Hügeln die Form aufzubauen. Dazwischen noch eine spassige und wacklige Trainingseinheit auf einem alten italienischen Stahltandem auf der Stadtmauer von Lucca. Dies war auch mit ein Grund, warum ich mir in diesem Jahr die Standard „Season-Opener“ in Münsingen und Kirchen-Hausen geschenkt habe.                                                                                                                                                  
Sonst sind einige Eckpunkte an Wettkämpfen bereits fix. Die weitere Planung existiert nur grob, bei welchen Rennen ich dann definitiv starten werde, wird meist erst kurzfristig entschieden.
Als erster Formtest und mit der Zielsetzung „lange intensive Trainingsbelastung“ steht am kommenden Wochenende der Ostalb Teamathlon in Ellwangen über 39km MTB, 60km Rennrad und 14km Lauf auf dem Programm. Eine Woche später geht es dann beim World Class MTB Marathon in Offenburg wieder komplett ins Gelände, lassen wir uns mal überraschen wie es dort läuft.                                                                        
Hier gibt es bald Bilder und Spezifikationen der aktuellen Arbeitsgeräte für diese Saison.

14.10.2008

Kochertal Sprintklassiker Braunsbach - Saisonabschluss mit Gesamtplatz 2 beim Heimrennen 


Bei Sonnenschein und diesmal deutlich angenehmeren Temperaturen als in den Wochen zuvor, stand als letztes Saisonrennen traditionsgemäß das Braunsbacher Sprintrennen auf dem Rennprogramm. Am Start waren neben den schnellen jungen Wilden vom MHW Racing Team, auch der 2. des Vorjahres Johannes Közle (Team cmtb) ...die meisten um die 10 Jahre jünger als ich.

Bereits mit dem Startschuss legte der Bundesligasieger und BaWü Vizemeister Közle ein sehr hohes Tempo an den Start und bereits am ersten Anstieg konnten wir uns in einer 3er Gruppe zusammen mit Benni Österle (Freeriders Kochertal) absetzen, den wir dann allerdings in der 2.Runde verloren. In der letzten Runde versuchte ich bei Einfahrt in den Wald meinen Begleiter abzuschütteln, was mir allerdings nicht gelang. An einer der letzten Wellen vor der Abfahrt zum Ziel konnte mir dieser aber im Gegenzug einige Meter abnehmen und das Ziel mit einem Vorsprung von 4 Sekunden erreichen. War wieder nett die Saison mit einem Sieg (zumindest in der AK) vor heimischer Kulisse ausklingen zu lassen.

Jetzt freue ich mich aber zunächst einmal, es die nächsten Wochen etwas ruhiger angehen zu lassen, ehe dann Anfang Dezember die Vorbereitungen für die kommende Saison beginnen.
Für das kommende Jahr gibt es bisher noch keine näheren Planungen, allerdings werden sicherlich wieder einige interessante Wettkämpfe im In- und Ausland mit dabei sein!

07.10.2008

Alb Gold Trophy- Saisonfinale bei eisigem Wind auf der Alb

Beim diesjährigen Marathonsaisonfinale in Trochtelfingen, lief es zu Beginn nicht so wie gewünscht und ich musste recht früh eine ca 7 Mann starke Gruppe mit dem späteren Sieger Markus Kaufmann (VauDe-Simplon) und Sven Pieper (Trenga.de) ziehen lassen. Im Anschluss war es zäh, denn ich hatte diese Gruppe noch viele Kilometer immer in Sichtweite vor mir, kam aber alleine gegen den starken Wind nicht näher heran. Zur Rennmitte schloss eine 3erGruppe zu mir auf und ich konnte wenigstens einige Kilometer an Hinterrädern Kräfte sammeln. Beim Anstieg aus dem Lautertal konnte ich mit einer Tempoverschärfung die Gruppe auseinandereissen und wir fuhren zu zweit weiter und überholten noch den ein oder anderen. Im Ziel war der 6.Gesamtplatz und Platz 2 in meiner Kategorie dann aber ganz ok. 

Am Wochenende noch Braunsbach und dann verschwinden die Räder vorerst mal für 6 Wochen in der Ecke...!

30.09.2008

Oberstdorf– Eisige Temperatiuren und Sonnenschein - Steile Anstiege und Abfahrten 

In aller früh um 8.30Uhr ging es am Samstag bei bitterer Kälte und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Oberstdorf auf die schwierige Runde über die Allgäuer Hausberge.
Erwartungsgemäß konnte ich an den ersten langen Anstiegen nicht mit den besten Kletterern mithalten und in der ersten Abfahrt kaum die Bremshebel ziehen, da die Finger nahezu ohne Gefühl waren. Obwohl die Strecke in diesem Jahr nicht über die Kanzelwand in das benachbarte Walsertal führte, war sie trotzdem mit sehr langen steilen Anstiegen, technisch schwierigen Abfahrten, Bachdurchquerungen und Laufpassagen gespickt und deshalb nicht weniger anspruchsvoll.

 Im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich mich immer in Verfolgergrüppchen zwischen den Plätzen 10 und 20 einreihen. Der letzte Anstieg zum Fellhorn ging zunächst recht gut, im oberen Bereich wurde es dann aber doch ziemlich zäh. Mit Gesamtplatz 14 und dem 6.Platz in meiner Kategorie in der Endabrechnung im Oberstdorfer Zentrum war ich insgesamt aber recht zufrieden.
Auch wenn mir selbst die Marathonstrecke vom Profil nicht so sehr entgegen kommt, ist sie einfach mit die Schönste in Deutschland und die Runde hat trotz 5°C Durchschnittstemperatur wieder Spass gemacht.

24.09.2008

Euro Bike Extremes 2008 – Überraschender Gesamtsieg auf der Kurzdistanz nach dem Finale in St.Wendel 

Nachdem mich um 4.30Uhr der Wecker aus dem Schlaf gerissen hatte, ging es am vergangenen Samstag in aller Frühe und bei frischen Temperaturen zum Marathon nach St Wendel. Zum Start zeigte sich die Sonne und während des Rennens stieg die Temperatur auch wieder in angenehmere Bereiche.
Ich musste mich dann aber zunächst damit abfinden, dass ich wegen eines Versehens bei der Nummernausgabe nur für den 2.Block eingeteilt wurde und ging dementsprechend mit Wut im Bauch an den Start. Nochmals ca 200 Starter mehr vor mir, die ich überholen durfte, um endlich freie Fahrt zu haben.
Bereits am 1.Berg machte ich mich aus dem Staub und es wurde mir hier schon klar, dass es wohl ein Einzelzeitfahren über 55 km geben könnte. Die kurzen Anstiege und Wellen liefen richtig gut und ich konnte mich bis zum Zieleinlauf auf den 1.Rang in meiner Kategorie und den 2.Gesamtplatz hinter einem Niederländer nach vorne kämpfen. Hätte interessant werden können, wenn ich direkt mit dem Holländer aus dem 1.Block gestartet wäre...

Nach dem erfolgreichen Wettkampf in Norwegen hatte ich schon eine vordere Platzierung bei den EuroBikeExtremes 2008 ins Auge gefasst, dass es dann aber bei einer der bedeutendsten MTB Marathon Serien Europas mit den Läufen: Dolomiti Superbike (ITA), SwissBikeMasters (CH), Birkebeinerittet (NOR) und St Wendel (GER) ganz oben aufs Treppchen und zum bislang grössten Erfolg 2008 reicht, hätte ich im Vorfeld nicht gedacht.

03.09.2008

Birkebeinerittet – In rasender Fahrt beim weltweit grössten MTB Rennen mit 15.000 Startern durch die Wildnis Norwegens 

Letzte Woche verließen wir den mitteleuropäischen Spätsommer in Richtung kühlerem Norden, um uns dort bereits im Vorfeld des Birkebeiner in unserem kleinen Hüttchen direkt am Wasser zu akklimatisieren und die Gegend zu erkunden. Das Rennen und der 3,5kg schwere Rucksack, den sämtliche Teilnehmer während des gesamten Wettkampfes tragen müssen, stehen symbolisch für die Flucht der legendären Birkebeiner mit dem 2 Jahre alten Königssohn Haakon Haakonson durch den Schneesturm übers Fjell während des Bürgerkriegs im 13.Jahrhundert.

Am vergangenen Samstag wurde ich dann mit ca. 15.000 weiteren Startern auf die 93km lange norwegische Traditionsstrecke zwischen Rena und der Olympiastadt Lillehammer durch die beeindruckende Landschaft geschickt. Direkt neben mir im Block: etliche MTB- und Strassenprofis u.a. Kurt-Asle Arvesen (CSC), Jan Kirsipuu, Rune Hoydahl, Hakon Austad und viele weitere.
Von Beginn wurde im grossen Pulk gleich ein sehr hohes Tempo angeschlagen und im ersten ca 12km langen Aspahltanstieg fühlte ich mich zunächst wie im Strassenrennen. Nachdem sich beim Einstieg ins Gelände und nach einem Sturz ca 20 Mann absetzen konnten, fomierte sich im weiteren Renverlauf eine ca 30 Mann starke und gut harmonierenden Vefolgergruppe in der ich mich ebenfalls festsetzen konnte. An den Wellen und Bergen fühlte ich mich richtig gut und war immer vorne mit dabei. Leider war am Ende kein Berg mehr im Streckenverlauf und es ging die letzten 25km zum Ziel mehr oder weniger bergab. Obwohl keine Ortschaften und Strassen gekreuzt wurden, war alles perfekt organisiert und mitten in der Wildnis überall Zuschauer, die uns die ganze Zeit mit „Heia! Heia!“ lautstark anfeuerten. 
Am Ende war es ein tolles Gefühl im Ziel vor beeindruckender Kulisse im Olympiagelände von Lillehammer bereits von meiner Steffi erwartet zu werden und als 12. in der Alterskategorie und Gesamt 58. mit geringem Abstand auf den Gesamtsieger Anders Hovdenes (der in neuem Streckenrekord gewinnen konnte) zufrieden die Ziellinie zu überqueren.

Erste Überlegungen für eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr gibt es bereits und vielleicht klappt es, dass wir da beide gemeinsam am Start stehen werden.

05.08.2008

Megathlon Bodensee – Im 2er Couple Team ganz stark

Nachdem ich am Bodensee bereits im letzten Jahr den MTB Part für das Team Hercules übernommen hatte, entschieden Steffi und ich uns dieses Jahr bereits frühzeitig für einen gemeinsamen Start im 2er Team.

Um 8Uhr fiel für Steffi der Startschuss zu den 2,5km Schwimmen im angenehm warmen See. Nachdem sie sich aus den stärkeren Keileren raushalten konnte, stieg Steffi nach konstanter Leistung und gut einer dreiviertel Stunde früher als erwartet aus dem Wasser. Jetzt kam unser Handicap, da Steffi direkt dannach die 26km Inline in Angriff nahm und wir durch den Wechsel auf die Skates einige Minuten verloren. Doch auch die wellige und windige Skatestrecke brachte Steffi souverän hinter sich.

In der Wechselzone ging es für mich zunächst auf die Rennradstrecke, die mit starkem Gegenwind und längeren Anstiegen deutlich schwerer als erwartet war. Leider fand ich nie eine passende Gruppe, aber trotzdem ging es ziemlich gut und wir konnten uns bis auf Platz 3 bei den Couples vorschieben. Dass die 53km alleine gegen den Wind ihre Spuren hinterlassen hatte, merkte ich im Anschluss auf der MTB Runde. Hier hatte ich zwischenzeitig ein Loch, konnte unseren Schweizer Konkurenten nicht halten und musste ihn ziehen lassen. Beim abschliessenden 10,5km Lauf lief es bei Steffi nochmal richtig gut und sie kam im Ziel bis auf 20 Sekunden auf das 3.platzierte Paar heran. Wäre es noch etwas länger gegangen, hätte es zu einem Platz auf dem Podium gerreicht. Der Wettkampf hat uns beiden grossen Spass gemacht, hoffentlich klappt es im nächsten Jahr mit der Teilnahme wieder und mit unserer Leistung können wir hochzufrieden sein.

Auch die Starter des Team Hercules konnten sich im Feld der insgesamt 2000 Teilnehmer gut in Szene setzen und ganz vorne platzieren. Das 5er Team belegte in der entsprechenden Kategorie den 5.Platz und Uwe Bach schrammte als 4. bei den Einzelstartern ebenfalls nur knapp am Podest vorbei.

Am Wochenende geht es für eine gute Woche in die südlichen franzözischen Alpen, um an den langen Alpenpässen die Form für das grösste MTB Rennen der Welt, den Birkebeineritt in Norwegen aufzubauen.

22.07.2008

Run & Bike Event Neufra - Platz 2 - Reifendefekt raubt uns den Sieg

Am Sonntag ging es wieder Richtung Alb, um mit Steffi an einem Teamwettkampf aus 10km Lauf und 70km MTB teilzunehmen. Zur Mittagszeit wurden Läufer und Biker gemeinsam auf die Strecke geschickt.
Beim 10km Lauf auf der schwer zu laufenden Strecke konnte Steffi mit einer hervorragenden Leistung den Rückstand auf einen der schnellsten männlichen Läufer der Region in Grenzen halten und ihren Part damit souverän erledigen.
Jetzt lag es an mir...Leider verabschiedete sich bereits nach knapp 5km langsam aber stetig die Luft aus meinem Vordereifen. Während der folgenden Zwangspause und dem Schlauchwechsel zog einer nach dem anderen an mir vorbei. Mit ca 6min Zeitverlust konnte ich mich dann nach erfolgter Reparatur auf die Verfolgungsjagd machen. Mit Wut im Bauch und guten Beinen ging es nach dem Stop wieder richtig voran, so dass ich kurz nach Beendigung der 1.Runde unseren Hauptkonkurenten der Teamwertung schon wieder in Sichtweite hatte. Da ich ihm bis ins Ziel wieder 4min abnehmen konnte, wurde es zum Schluss doch noch einmal eng. Wäre die Unterbrechung mit dem Platten nicht gewesen, hätte es ganz anders ausgesehen und wir wären als Mixed-Team ganz oben auf dem Treppchen gestanden...Insgesamt aber eine klasse Leistung bei der kleinen aber feinen Veranstaltung als gemischtes Team vorne so mitzumischen!

15.07.2008

Albstadt – Super Zuschauer, Starke Besetzung, vordere Platzierung

Nachdem bereits beim Spessart Bike Marathon in Frammersbach vor 14 Tagen mit Gesamtplatz 11 und dem 4.Platz in der Kategorie eine Aufwärtstendenz zu erkennen war, ging ich am vergangenen Samstag bei einem meiner Lieblingsrennen in Albstadt an den Start. Insgesamt ca 2500 Starter u.a. auch der österreichische Marathon Europameister Alban Lakata (Team Dolphin-Trek), Lado Fumic (Team FBI), sowie Profis aus Holland, Namibia, Australien Deutschland und der Schweiz machten sich zur Mittagszeit auf die schnelle 86km Runde über die Alb.

Die ersten 60km lief es richtig gut und wir konnten uns in einer ca 8 Mann starken Verfolgergruppe im Vorderfeld positionieren. Super war während des kompletten Rennens natürlich die Unterstützung und Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer, hier gibt es in Deutschland nichts Vergleichbares! Leider wurde ich irgendwo zwischen Kilometer 60 und 70 von Krämpfen geplagt und musste mich für die letzten Kilometer aus meiner Gruppe verabschieden und noch einige weitere Mitstreiter ziehen lassen, um als 3. bei den Herren und Gesamt 23. die Ziellinie im Ortszentrum von Albstadt zu überqueren.

Am Wochenende zuvor noch ein Kurztrip an einen schön gelegenen See bei Beauvais/Frankreich, um Steffi bei ihrer Duathlon Grand Prix Premiere 2008, bei der sie sich klasse schlug, zu begleiten.
Jetzt werde ich am Samstag als Betreuer zum Schluchsee Triathlon mitkommen und am Sonntag bei einem Teamwettkampf aus MTB und Lauf starten, deshalb ist die Teilnahme beim Waldenburger Triathlon in diesem Jahr auch nicht möglich. Ehe dann Anfang August die erste Saisonhälfte mit dem Megathlon am Bodensee abgeschlossen wird.

23.06.2008

Black Forest Bike Marathon Kirchzarten – Wieder mittendrin, statt nur dabei!

Nach der sturzbedingten Zwangspause wollte ich bei idealen äusseren Bedingungen und hochsommerlichen Temperaturen auf der mit ca 1500 Finishern teilnehmerstarken klassischen Marathon Distanz meine Rippen einem ersten Wettkampftest unterziehen. Nachdem sich in der letzten Woche im Brustbereich zwar eine deutliche Verbesserung ergeben hat, entschied ich mich doch für den Kurzbesuch bei Racingflo in Freiburg (Schladming war keine Eintagsfliege), stand aber zunächst schon etwas ungewiss im Startblock.
Am ersten langen 700 Höhenmeter Anstieg lief es nicht so rund und ich war froh als wir endlich oben ankamen. Im weiteren Verlauf ging es recht gut, nicht wirklich überragend, aber ich fand ich immer wieder schnelle Mitfahrer und in hohem Tempo rockten wir über die Höhen des schwarzen Waldes.Die Ziellinie überquerte ich am Ende auf Gesamtplatz 16 und Position 6 in meiner Kategorie, womit ich zum Wiedereinstieg recht zufrieden sein konnte. Wichtig war zunächst, das Rennen ohne besondere Vorkommnisse zu beenden und dass ich die Rippen nur in den ruppigen Holperpassagen gespürt habe, beim Atmen aber keinerlei Probleme hatte. Mal sehen, wie die Saison nun weiter verläuft, denn in den kommenden Wochen steht einiges auf dem Programm und am 20.7. möchte ich wieder richtig schnell sein.

11.06.2008

Saarschleifemarathon - Schnelles Ende...weiterer Saisonverlauf vorerst ungewiss:

Ja, ich bin noch am Ball...Nachdem ich den Mai durch gutes und hartes Training eigentlich eine sehr gute Form für die im Juni anstehenden Rennen aufbauen konnte, scheint mir das Pech gerade doch etwas an den Füssen zu kleben.

Der sehr schöne Marathon an der Saarschleife sollte der erste Test und Einstieg in den wichtigen Saisonabschnitt sein. Leider war hier das Rennen sehr schnell für mich beendet. Der Start und die ersten Kilometer klappten noch wie am Schnürchen und ich fühlte mich in der Spitzengruppe eines Marathons wieder sehr wohl. In einer der schnellen Abfahrt kam ich jedoch bei hohem Tempo so schwer zu Sturz, dass ich das Rennen nicht beenden konnte. Materialmässig sind die Verluste inzwischen wieder ersetzt. Auch wenn es zwischen meinem Rebellion und mir nun eine sehr kurze Zusammenarbeit war, bin ich froh auf einem Rebel Carbon die Saison bald fortsetzen zu können.
Allerdings bereiten mir eine gute Woche nach dem Wettkampf die angeknacksten Rippen immer noch ziemliche Probleme, und ich hoffe, dass der normalerweise recht langwierige Heilungsprozess diesmal wegen der guten Betreuung sehr schnell voran schreitet.
Jetzt heisst es zunächst mal abwarten. In Willingen muss ich noch pausieren, aber wenn möglich will ich in Kirchzarten, Frammersbach und Albstadt wieder einsteigen. 

29.04.2008

RaceBike 2008 - Die Rebelion beginnt / Rennauftakt beim Forestman und im Münsinger Schlamm

New Bike - Rebelion 1.1:

Die ersten Ausfahrten mit dem Racebike für 2008 hab ich auf matschigen Trails inzwischen auch hinter mich gebracht. Über die Funktion und den gnadenlosen Vortrieb braucht man wegen zahlreicher herausragendrn Tests eigentlich keine weiteren Worte mehr zu verlieren. Das Bike fliegt aufgrund des geringen Gewichtes und der herausragenden Steifigkeit fast wie ein Rennrad durchs Gelände. Näheres zur Ausstattung gibt es hier.

Forestman Kirchen-Hausen - Ansteigende Form in schnellem und sonnigem Rennen

Die erste Wettkampfluft durfte das neue Rebelion auf den Trails des Forestman in KirchenHausen schnuppern. Dabei hat sich das neue Bike bereits klasse bewährt. Von Beginn an wurde von den zahlreichen schweizer und deutschen Topfahrern ein sehr hohes Tempo angeschlagen, so dass sich am ersten Anstieg eine Spitzengruppe lösen konnte. Ich setzte mich im Anschluss in einer ca 10 Mann starken Verfolgergruppe fest, dabei ging es mal besser mal schlechter. Durch einen Colaschub lief der letzte Berg dann noch richtig gut und ich konnte einige aus der Gruppe distanzieren, um am Ende als Gesamt 15. und 2. in meiner Kategorie die Ziellinie zu überqueren, was mich in diesem Teilnehmerfeld auch recht zufrieden stimmte. Die Formkurve scheint mit den wärmeren Temperaturen wieder so langsam anzusteigen.

 
Münsingen - Schlamm anstatt spanischer Sonne

Beim stark besetzten Münsinger Frühjahrsmarathon 2 Wochen zuvor und nur 2°C am Start, lief es auf der schnellen Strecke noch nicht so wie gewünscht. Dazu noch etliche zähe und tiefe Schlammpassagen, dass sich auf den letzten Kilometern das hintere Rad nicht mehr wirklich drehen wollte. Naja, ist noch früh in der Saison, aber Rückstand und Platzierung lagen schon etwas hinter meinen Erwartungen zurück.


08.04.2008

Trainingslager Costa Azahar – Spanische Sonne anstatt 30cm Schnee

Den Zeitpunkt für unser diesjähriges Trainingslager an der spanischen Mittelmeerküste hätten wir aufgrund des verspäteteten Wintereinbruches in Deutschland nicht besser erwischen können. Bei angenehmen Temperaturen um 20° standen im welligen, bergigen und nahezu autofreien Hinterland unter anderem auch erste intensive und schnelle Einheiten am Berg an, unser Megathlon Team hat sich dabei top bewährt.

Zur Abwechslung dazwischen auch mal einen kleinen Morgenlauf oder einfach nur die Beine hochlegen in unserem Häuschen direkt an der Strandpromenade.... die Zeit verging viel zu schnell.

Zurück in Deutschland spielt das Wetter nun immer noch nicht so richtig mit und die Fortsetzung des einigermaßen geregelten Trainings war in den ersten Tagen nach unserer Rückkehr leider nicht möglich. Lassen wir uns trotzdem mal überraschen wie das Training in der Sonne anschlägt und die ersten Wettkämpfe verlaufen werden.

18.02.2008

Cross Duathlon Trier - Saisoneinstand in fremder Disziplin geglückt

Ohne grosse Erwartungen gingen Steffi und ich bei sonnigem aber noch sehr frischen Winterwetter beim Cross Duathlon im Trierer Stadtwald über 5–25–5km an den Start. Das Feld war mit dem 5. der Xterra WM in Hawaii und über das German Cross Team auch Storck Teamkollege Felix Schumann recht stark besetzt.

Erwartungsgemäß konnte ich das Lauftempo nicht lange mitgehen und musste die Spezialisten ziehen lassen. Auf der konditionell anspruchsvollen Radstrecke konnte ich aber wieder einige Plätze gut machen, um mich auf der zähen 2.Laufrunde nochmals von 2 Kontrahenten überholen zu lassen: Am Ende Gesamtplatz 6 und Platz 3 in meiner Kategorie.

Hat (bis auf den einen kleinen Wertmustropfen...) mal wieder Spass gemacht einen Wettkampf zu bestreiten und das Ergebnis hätte ich so im Vorfeld nicht erwatet. Die MTB Saison werde ich dann voraussichtlich mit dem Frühjahrsmarathon in Münsingen Mitte April eröffnen.

13.02.2008

   und    - 2 neue Partner,

Saisoneinstand bei Cross Duathlon, Nominierung Sportlerwahl

Das Wintertraining läuft soweit ganz gut. Ich würde zwar unter der Woche gerne mehr Zeit auf dem Rad verbringen, aber ich überbrücke diese Phase mit Laufen, Athletik, schwimmen. Glücklicherweise werden die Tage wieder länger, aber die Alternativen machen auch richtig Spass...

In dieser Saison werde ich zusätzlich durch ebm-papst, den Weltmarktführer für Motoren / Ventilatoren und Veranstalter der mit dem ebm-papst Marathons grössten Sportveranstaltung in der Region unterstützt. Weiterhin konnte ich mit Alpina einen Partner für Helme und Brillen gewinnen und deren innovative Produkte im harten Renn- und Trainingsbetrieb auf Herz und Nieren testen. Ich hoffe die Unterstützung dieser beiden neuen Sponsoren bringt mich weiter nach vorne.

Am kommenden Wochenende werden wir wahrscheinlich aus dem Training heraus mit einem Cross Duathlon in Trier die Wettkampfsaison eröffnen. Mitte März wird dann 2 Wochen durch das Hinterland der Costa Azahar gerockt und sich in der hoffentlich warmen südlichen Sonne für die Saison eingerollt.

Auch für das vergangene Jahr wurde ich wieder für die Wahl zum Hohenloher Sportler des Jahres nominiert. Es freut mich, dass durch die erneute Nominierung die Leistungen des vergangenen Jahres entsprechend honoriert wurden. Den näheren Bericht dazu gibt es hier. Leider kann ich bei der Bekanntgabe der Ergebnisse beim diesjährigen Sportlerball in Öhringen nicht teilnehmen, da ich mich zu diesem Zeitpunkt im Trainingslager in Spanien befinde.

15.10.2007

Braunsbach - GRAND PRIX KOCHERTAL - Saisonabschluss 2007 mit Sieg beim Heimrennen  

Mit der rennentscheidenden Attacke am letzten Steilstück und erstaunlich guten Beinen konnte ich am vergangenen Samstag beim Kochertäler Sprintklassiker in Braunsbach meinen Vorjahreserfolg wiederholen und die diesjährige Saison endgültig abschliessen. Hat nochmal richtig Spass gemacht bei herrlichem Herbstwetter, vor heimischer Kulisse und unter dem Support von zahlreichen Freunden und Bekannten die 3 Runden in Angriff zu nehmen. Super finde ich auch, dass sich hier in der Ecke was tut und mit dem MHW Racing Team – Freeriders Kochertal ein Team mit viel Potential und hoffnungsvollen Nachwuchstalenten entstanden ist.

Insgesamt waren es in diesem Jahr ca. 25 Renntage in Deutschland, Österreich und (eigentlich) Zypern, wobei ich mir 4 Siege und 6 weitere Treppchenplatzierungen erkämpfen konnte. Highlihts waren dabei der 5.Platz bei der MTB Marathon Masters EM in Graz und die Titelverteidigung der GermanBikeMasters Serie über die Mitteldistanz.

Bedanken möchte ich mich bei allen Sponsoren, meiner Familie (vor allem meiner Schwester und Physiotherapheutin Heike, die mich trotz wichtigerer Aufgaben immer wieder prima hingebogen hat), allen Rennkumpels und allen anderen die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben.

Konkrete Pläne für 2008 gibt es noch keine, einige interessante Herausforderungen sind bereits vorgemerkt, mal sehen wie und was sich alles realisieren lässt...?
Am Freitag abend heisst es dann Deutschland erst mal den Rücken zuzukehren, um in exotischen Gefilden hoffentlich solche Fleckchen vorfinden zu können...

 

Bis dahin. See you in November...

09.10.2007

Münsingen – Titelverteidigung GermanBikeMasters Mitteldistanz!

Nachdem ich eine einwöchige Zwangspause einlegen musste und die Nase immer noch zu ist, konnte ich mich erst kurzfristig entscheiden, ob ich beim Finale in Münsingen starten werde. Dann zunächst eine Überraschung am Start, als neben mir Pmaster in den Farben eines neu gegründeten Teams sein Comeback feierte.

Aufgrund der krankheitsbedingten Umstände war ich mit dem Rennverlauf insgesamt auch recht zufrieden. Die ersten Hälfte konnte ich mich noch in der ersten Gruppe halten, um aber einigermaßen dranzubleiben, musste ich mich schon ganz schön plagen und die Beine fühlten sich nicht wirklich frisch an. Zur Mitte des Rennens hatte ich dann einen Tiefpunkt und ca 10 Fahrer machten sich aus dem Staub. Die restlichen 40km alleine gegen den Wind waren auch kein Zuckerschlecken, aber es ging so einigermaßen, bis einige Kilometer vor dem Ziel Jmaster Coconcelli (FUMIC BROTHERS INTERNATIONAL) zu mir aufschloss und wir die Saison dann gemeinsam beendeten. Durch den 10.Gesamtplatz in der Tageswertung und den 2.Rang in meiner Kategorie, war dann auch die Titelverteidigung bei der GermanBikeMasters Serie auf der Mittelstrecke nach den Rennen in Zypern, Garmisch, Frammersbach, Wildbad, Neustadt und Münsingen unter Dach und Fach.

Dass das Wetter fast zu gut war (Ja, auch in Münsingen scheint die Sonne!), bekamen wir auf der Heimfahrt in einer endlosen Blechlawine zu spüren: Neuer Rekord 3 1/2Std (anstatt 1 1/2Std) für die Heimfahrt! Hoffentlich hält der goldene Oktober noch an und am Samstag beim endgültigen Saisonausklang finden wir identische Bedingungen vor. 
Und so langsam gilt es auch mal ein paar Vorbereitungen für den 2wöchigen Abschlusstrip, der nicht ganz planmässig verlaufenen Schweini und Poldi Worltour 2007 zu treffen...denn in 10 Tagen heisst es wieder ... LEAVING ON A JETPLANE… 
 

02.10.2007

Oberstdorf –Nix ging, da war wohl schon was in mir...! und WM Stuttgart

Obwohl mir die Anstiege eigentlich zu steil sind, habe ich mich schon seit einigen Wochen auf den wohl landschaftlich schönsten Marathon in Deutschland gefreut. Aber der Wintereinbruch im Allgäu und 20cm Schnee in den Hochlagen haben dafür gesorgt, dass nur die kurze Runde ohne den Abstecher ins Walsertal freigegeben wurde. Naja, egal, das Rennen war dann sowieso nicht das, was ich mir vorgestellt habe und gleich am ersten Berg wurde mir klar, dass heute wohl gar nichts geht. Zuerst wollte ich aussteigen, aber nach einer längeren Pause, habe ich es mir dann doch anders überlegt und bin weiter gerollt, um am Ende doch noch ein bisschen Rennen zu fahren und an einigen Fahren wieder vorbeizuziehen.

Am Sonntag führte mich der Weg mit 8 Querfeldein-Kurblern zur WM nach Stuttgart. Im oberen Bereich des Herdwegs hatten wir uns ein ganz nettes Stimmungsnest rausgesucht und so vergingen die gut 6 Stunden Renndauer fast wie im Flug. Sonst war es ganz nett, immer mal wieder die ein oder anderen Bekannten zu treffen. Bei der Beschallung durch die benachbarte Privatparty, hätten wir uns aber doch ein bisschen mehr Abwechslung bei der Liedauswahl gewünscht....wenn nicht jetzt, wann dann! 

Was wahrscheinlich schon in Oberstdorf in mir war, hab ich dann am Sonntag nacht mit Halsweh, Schweissausbrüchen usw zu spüren bekommen. Mal schauen, wie sich der Infekt weiter entwickelt und ob ich am Sonntag beim Finale der GermanBikeMasters auf der Alb an den Start gehen kann. 

20.09.2007

Odenwald – Schnelles Rennen, schönes Wetter, gute Besetzung und gutes Ergebnis

Durch die Hochzeit von Heike und Pete mit der Taufe von Ida, konnte ich das vorherige Wochenende mehr oder weniger zur „Erholung“ nutzen und somit relativ ausgeruht beim Odenwald Marathon am Start stehen.

Da der kleine Finger auch nach 3 Wochen immer noch ziemlich zwickt und ich der Ursache dann doch mal näher auf den Grund gehen wollte, also doch Röntgen. Diagnose: Knöcherner Strecksehnenausriss, weil ich den Finger aber strecken kann, lassen wir eine OP mal bleiben.

Die stark besetzte mittlere Distanz nutzten auch etliche Langstreckenspezialisten als harte Vorbereitung für die nächsten Rennen. Somit war von Beginn an für sehr hohes Tempo gesorgt. Insgesamt lief es für mich ganz gut, Beine und Puls konnte ich lange im hohen Drehzahlbereich halten und nahezu die gesamte erste Runde war Max Friedrich (Voitl) noch im Blickfeld. Dann musste ich ihn aber ziehen lassen, was eine relativ einsame 2. Runde bedeutete. Einige Kilometer konnte ich mich aufgrund eines Defektes nochmals vor Siggi Tröndle schieben, wurde aber am Fusse des letzten Anstieges wieder von ihm eingesammelt. Die Ziellinie überquerte ich hinter dem Sieger Lukas Kubis (best-bike-parts) als Gesamt 5. und 2. in der Katgeorie.

Als Restprogramm stehen jetzt wahrscheinlich noch die Marathons in Oberstdorf und Münsingen, sowie der Sprintklassiker in Braunsbach an.

03.09.2007

Singen – Gesamtsieg Rothaus MTB Marathon Cup

Todtnauberg – Für mich nur eine anstatt 12h...

Nach dem doch etwas heftigerem Abgang in meiner Auftaktrunde beim 12h Rennen in Todtnauberg, hatte ich die letzte Woche (und auch jetzt) noch mit den Folgen zu kämpfen. Insgesamt verheilt es recht gut, nur der kleine Finger will noch nicht so recht....

Ja, schade mit Todtnau und dem Freiburgwochenende, aber meine beiden Mitstreiter Sebi und Flo haben gekämpft wie die Löwen, um sich mit einer furiosen Energieleistung zum Schluss wieder zu zweit auf den 2.Platz bei den Dreierteams vorarbeiten zu können. Respekt.

Als „ideale“ Vorbelastung für Singen, diente in diesem Jahr 8h durch Messehallen schlendern, konnte somit auch mal wieder persöhnlich bei den Storcks vorbeischauen und mir einen ersten Eindruck von den voraussichtlichen Arbeitsgeräten 2008 verschaffen.

 

Mit schweren Beinen vom Vortag und nicht gerade vor Energie sprühend ging es bei sonnigem Wetter auf die schnelle, wellige Strecke. Bereits am ersten Anstieg zeigte Matze Bettinger (Rothaus.-Cube) wer der Chef im Ring ist. Seinem Tempo konnten nur Stefan Siefermann (FXX-Cube) und Siggi Tröndle folgen. Zunächst in einer Verfolgergruppe in Sichtweite dahinter, dann allein, reichten die Kräfte bis zum Schluss und ich konnte mir am letzten Anstieg noch Einen schnappen. Mit dem 4.Gesamtplatz reichte es für den Sieg in meiner Kategorie und Platz 1 in der Gesamtwertung des aus nur 2 Rennen bestehenden Marathon Cups. Der Finger hat gut gehalten, den Unterarm hab ich bei jedem Loch gespürt, mal sehen, ob es bis in 2 Wochen beim nächsten Wettkampf soweit vorbei ist.

20.08.2007

Graz – 5.Platz bei den MTB Marathon Masters Europameisterschaften 2007  

Durch den 3.Platz der Tageswertung in Neustadt adW konnte ich am vergangenen Wochenende wieder die Gesamtführung der GermanBikeMasters in meiner Kategorie übernehmen. Was vielleicht ein gutes Zeichen für die EM war? 

Als ich mit Jörg Wipfler am Samstag noch einige Streckenteile inspizierte, wurde uns schnell klar, dass uns am Sonntag ein harter Arbeitstag bevorstand. So leuchtete z.B. schon ca 2km nach der Startlinie ein Schild mit der Angabe 28% für den ersten Anstieg entgegen und auch die letzte Abfahrt war mit Felsbrocken und Wurzeln übersät. Im Anschluss rollten wir noch in die nette Innenstadt, und schauten als Kontrastprogramm dem bunten Treiben ganz relaxt aus einer Eisdiele zu.

Gestern waren wir somit die Ersten, die die konditionell und technisch äusserst anspruchsvolle Strecke der Weltmeisterschaft 2009 über 97Kilometer und 3500 Höhenmeter in einem Wettkampf gegen Teilnehmer aus 14 verschiedenen Nationen unter die Stollen nehmen konnten.
Um nicht zu Beginn des Rennens bereits die Körner zu verblasen, hiess es die Kräfte möglichst gut einzuteilen. Was prima gepasst hatte war, dass ich nahezu das gesamte Rennen zusammen mit Jörg fahren konnte und wir uns gegenseitig bei Tiefpunkten wieder aufbauen und in der Führungsarbeit abwechseln konnten.
Im Ziel kamen wir gemeinsam nach knapp über 5 Stunden Renndauer auf den Plätzen 5 und 6 der EM bei den Masters 1 ins Ziel. Eine Superstrecke, hart bergauf und bergab mit vielen wilden Trails und absolut weltmeisterschaftswürdig…und das erste Rennen 2007, bei dem das Rad nur staubig wurde.

Die 650 Kilometer Heimfahrt verlief dann auch noch mal abenteuerlich. Staus, Autobahnsperrung, bis zu 20cm Hagelkörner auf der Strasse, Schneepflug, Bäche, Seen und Wasserfälle auf der Autobahn, stundenlange Unwetter, die sich wohl über Oberösterreich gute Nacht sagen wollten und Weltuntergangsstimmung verbreiteten. Sommer 2007…

07.08.2007

Livigno – Durch Höhenluft für das Saisonfinale gerüstet???  

Nachdem die erste Saisonhälfte, auch aufgrund der zahlreichen Wettkämpfe, doch recht kräftezehrend war, kam in den letzten Wochen das „geregelte“ Training schon etwas zu kurz. Deshalb galt es nun in der Höhe und dem Supertal von Livigno sich wieder einzurollen, um die 2.Saisonhälfte mit Anstand abzuschliessen.

Zusammen mit Jörg Wipfler und in ständigen Begegnungen mit zahlreichen anderen Spitzensportlern (Ruderern, Radfahrern, Läufern...) verging die Woche bei beständigem Wetter in unserem Quartier auf ca 1900m Höhe leider wieder viel zu schnell.

Jörg war an den zahlreichen Anstiegen und langen Pässen nicht zu bremsen und wird in diesem Jahr sicherlich noch einiges reissen. Bei mir selbst war die Woche von vorne herein als Neuaufbau gedacht und ich bin recht konstant nach Puls gefahren.

Ruhetag der keiner war: Aufstieg auf den 3069m hohen Monte Vago über den Frei-Wipfler-Grat

Auf der Rückfahrt durfte ich mich bei Baden-Würrtembergischen MTB Meisterschaften in Hausach noch ein Bild vom starken Comeback eines Worldcup erprobten Fahrers, vor dessen wiedererstarkten Kräften allerdings auf Platz 6 liegend 2 Runden vor Schluss der Sattel kapitulieren musste.                                   

Das wird schon wieder und ich freu schon voll auf das erste gemeinsame Rennen nach über einem Jahr von Poldi und Schweini in Neustadt.... Von mir selbst erwarte ich allerdings dort nicht zuviel, weil ich keinen Plan darüber habe, wann und ob Livigno anschlägt....???  

24.07.2007

Allgäu Triathlon - Schnelles und bitteres Ende 

Megathlon Bodensee - Die Entschädigung  

Zum Allgäu Triathlon gibt es aus meiner Sicht nicht viel zu sagen, weil alles nach gut 15min leider schon wieder vorbei war. 1000 Mann im Wasser und obwohl ich mich ganz am Rand eingereiht habe, musste ich gleich kräftig Tritte und Schläge einstecken. Als dann die erste Lawine vorbei war, stellte sich nach einigen weiteren Hundertmetern ein ganz ungutes Gefühl in der Magengegend ein und mit meinem Frühstück hab ich dann unfreiwillig die Fische gefüttert. Doppelt bitter, in Aussicht auf die mir entgegenkommende  Superradstrecke.
Kompliment an Tom und Olaf, die den laut Veranstalterangaben härtesten Mitteldistanztriathlon trotz Magenproblemen und nicht immer optimaler Vorbereitungen beide unter 6 Stunden beenden konnten.

 
Am frühen Sonntag morgen ging es bei strömenden Regen dann direkt vom Allgäu nach Radolfzell an den Bodensee zum Megathlon weiter, wo wir dann bald von der Sonne empfangen wurden. Hier war ich als MTB Fahrer in der Staffel des Team Hercules zusammen mit dem Schwimmer Daniel Ulrich, Inline-Skater Hannes Spazier, Rennnradler Klaus Heink und Läufer Jürgen Bach am Start. Nachdem meine Vorstarter uns schon ganz vorne platzieren konnten, konnte ich auf der MTB-Strecke mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer bis auf Platz 2 vorfahren. Beim abschliessenden Lauf musste Joggi trotz seiner starken Zeit noch 2 Leichtathleten ziehen lassen und nach knapp über 4 Stunden überquerten wir zusammen als 4. von über 300 Teams den Zielstrich.
Dieter und Uwe Bach gingen als Einzelstarter in sämtlichen 5 Diziplinen an dern Start und kamen auf den prima Plätzen 7 und 2 in ihrer Kategorie ins Ziel.
War ein ganz nettes Event, das Spass gemacht hat. Nicht schaden würde, eine professionellere Organisation, Streckensicherung und abwechlungsreichere, selektivere Strecken.

 
Um den Akku jetzt wieder auftzuladen und ein bisschen Höhenluft zu schnuppern, geht es nun am Samstag mit Jörg für 8 Tage nach Livigno. Hoffentlich haben wir schönes Wetter, denn sonst wird es in der Höhe gleich bitterkalt. Aber als Schlechtwettervariante haben wir zumindest die Option Kilometer in den Tunnels abzuspulen.  

16.07.2007

Albstadt Bike Marathon - 885mal überholt 

Sprinttriathlon Waldenburg - Sommer, Sonne, Wettkampf  

Nachdem es am vorherigen Wochenende in Wildbad irgendwie gar nicht so recht laufen wollte, lief es jetzt schon wieder besser.

Bei einer menschenfreundlichen Startzeit ging es am Samstag Mittag um 13Uhr mit 2700 anderen Startern beim teilnehmerstärksten deutschen Marathon auf die schnelle 86km lange Strecke rund um Albstadt. Da ich bislang noch nie In Albstadt gefahren war, wurde mir nur ein Startplatz im 4.Block zugewiesen und 900 Starter befanden sich vor mir auf der Strecke, schon ein Handicap.

 
Glücklicherweise traf ich im selben Startblock Andre Ohndorf und die Hoffnung mit ihm zusammen das Feld von hinten zu überrollen. Die ersten Kilometer war es ziemlich stressig sich durch die ganzen anderen Teilnehmer zu wühlen. Leider verloren Andre und ich uns aufgrund von seinem Sturz, den ich gar nicht mitbekommen habe, recht bald aus den Augen und ich musste die restlichen 80km komplett allein fahren. Dabei fand ich dann recht gut zu meinem Rhythmus und konnte unter den Anfeuerungen der zahlreichen Zuschauer weiter fleissig überholen. Die letzten 30km wurden dann nochmal richtig schwer, denn bei der Aufholjagd musste ich schon einige Körner lassen. Im Ziel konnte ich bis auf Gesamtplatz 15. (Kategorie 3.) vorfahren und einige Spitzenfahrer hinter mir lassen. Bei einem Start aus dem 1.Block wär sicherlich noch ein bisschen mehr drin gewesen. Insgesamt war der Marathon vor allem wegen der ca 15.000 Zuschauer, die sich über die gesamte Strecke verteilten, der Stimmung und dem Superwetter mit der beste Marathon den ich bisher gefahren bin...

 
Am Sonntag wagte ich mich, bei idealen äusseren Bedingungen und Temperaturen um die 35°C,  mit dem Triathlonklassiker in Waldenburg (0,5-20-5km), auf fremdes Terrain. Die Beine waren vom Vortag schon noch schwer und Respekt vor den beiden „unbekannten“ Disziplinen vorhanden. Im ca 21°C warmen Neumühlsee war zunächst die Frage, mit Neopren oder ohne? Wir entschieden uns dann doch dafür, um auch den Wechsel unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Das erwartete Hauen und Stechen blieb aus, so ein richtig gutes Gefühl hatte ich im Wasser nicht, aber mit der Schwimmzeit war ich für meine Verhältnisse zufrieden. Der Wechsel aufs Rad ging recht fix über die Bühne, aber auf dem Rad (und später auch beim Laufen) waren die Nachwirkungen von Albstadt deutlich zu spüren. Trotz allem noch die 3.schnellste Radzeit (incl 2mal wechseln) ca 1min langsamer als der schnellste Radfahrer und Zeitfahrspezialist im Peloton Uwe Richlik. Überraschend für mich war dann, dass in der Wechselzone zum Laufen erst sehr wenige ihre Räder abgestellt hatten, also lag ich gar nicht so schlecht. Der abschliessende Lauf war zäh, aber mit gut 4min Rückstand auf den Gesamtsieger und Triathlon Kochertal Kollege Markus Wiedemann überquerte ich als Gesamt 7. (Kategorie 2.) den Zielstrich. Hätte ich beim Waldenburger Einzelstarter Debüt, so nicht erwartet.

25.06.2007

Frammersbach – Durch tiefsten Spessartschlamm auf Gesamtplatz 3 gewühlt 

Nachdem ich in der letzten Woche bis auf eine gute halbe Stunde schwimmen und die Vorbelastung am Samstag auf jegliche körperliche Ertüchtigung verzichtet habe, ging es schon wieder in den Trans Germany Etappenort im Spessart. Tags zuvor durch einen Anruf von Jörg vorgewarnt, dass es die letzten Tage dort in Strömen geschüttet haben muss (150 Liter in 3 Tagen!!!), deshalb hiess es am Samstag abend nach dem Klassentreffen noch einen Vorderreifen für tiefes Geläuf zu montieren, dass es dann auf den Trails aber so tief wurde, hätte ich da noch nicht gedacht...!

Am frühen Morgen und vor den Augen von bereits sehr vielen Zuschauern ging es los.
Bereits am ersten Anstieg platzte das Feld auseinander und einzelne Grüppchen konnten sich absetzen. In der folgenden Abfahrt wurde uns dann bewusst, was uns die nächsten 60km auf den Waldtrails bevorsteht: Schlamm, Schlamm und nochmal Schlamm...

Jörg hatte Pech und musste recht früh mit abgerissenen Schaltauge und zerissenem Schaltwerk aufgeben.
Das weitere Rennen fuhr ich eigentlich komplett zusammen in einer 2er Gruppe mit einem Junior.
Nachdem mein junger Mitfahrer im unteren Bereich des Grabig versucht hatte wegzukommen, gingen ihm in den folgenden Kilometern des letzten Anstieges die Kräfte aus (wie mir selbst in den letzten Jahren!) und nach einer letzten Matschabfahrt überquerte ich als Gesamt 3. und 2. meiner Kategorie hinter dem Pro aus Namibia Marc Bassingthwaighte (Mr. Price – GT) und Sven Pieper (Velo Sport Göttingen) dreckverschmiert mit einem 5kg schwereren Rad die Ziellinie.

Fazit:
Pause hat sich bewährt, Puls und Beine waren gut
Strecke liegt mir, obwohl vor allem das Überholen der Langdistanzler in dem tiefen Boden abseits der Ideallinie Körner gekostet hat
Super Stimmung und unwahrscheinlich viele Zuschauer – Ort und Region stehen voll dahinter
Schade, die drastischen Kürzungen des Preisgeldes z.B. nur die Hälfte der 2006er Prämien für den Schnellsten Langstreckler und auf der teilnehmerstarken Mitteldistanz nur für den Gesamt 1. Irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar bei 2000Teilnehmer und 45€ Startgebühr pro Kopf.. 

19.06.2007

Plan B– Krankenbesuch in Freiburg und Black Forest Bike Marathon Kirchzarten 

Nachdem es mit dem Abschluss der Trans Germany, aus unten beschriebenen Gründen, im östlichsten Zipfel Deutschlands leider nichts geworden ist, entschied ich mich kurzfristig für die andere Richtung und einen Besuch beim sich in der Reha befindlichen Racingflo und dies dann noch mit der Teilnahme am wohl grössten deutschen MTB- Marathon in Kirchzarten zu verbinden.

Nachdem wir am Samstag zusammen noch ein bisschen durch die Gegend gecruist sind, musste ich mich ohne die geringste Ahnung über meinen aktuellen Leistungsstand am Sonntag früh in den 2.Startblock begeben, um gegen ca. 2000 Mitstreitern das 5.Rennen in einer Woche in Angriff zu nehmen. Weil die meisten anderen Spitzenfahrer bereits im 1.Block mit 2min Vorsprung gestartet waren, stand mir mehr oder weniger ein Einzelzeitfahren über 77km durch Täler und Schwarzwaldhöhen bevor...

Am Fusse des 1.Berges wurde ich vom ehemaligen Profi Udo Bölts (Ja, der mit "Quäl dich du Sau!") dann gefragt, ob ich denn die gesamte Strecke so durchdrücken will. Naja, wohl eher nicht, denn der Puls wollte bereits zu diesem Zeitpunkt nicht in den roten Bereich und stieg kaum über 170. So lief es dann einigermaßen dahin, bis ich mir nach ca 20km am Hinterrad einen Platten einfing. Also, 5min Zwangspause eingelegt, Schlauch eingezogen, etliche Mitstreiter im Augenwinkel vorbeirauschen sehen und nach erfolgter Reparatur die Aufholjagd gestartet. Obwohl der letzte Kick aufgrund Nachwirkungen der 4 Trans Germany Etappen gefehlt hat, konnte ich noch etliche Fahrer einfangen und kam am Ende doch noch auf Gesamtrang 16 und dem 4.Rang in meiner Kategorie ins Ziel, ws unter den Umständen ganz ok war. 

Endlich mal wieder ein relativ relaxtes Wochenende beim sich auf dem Wege der Besserung befindlichen Flo („Es geht aufwärts, ich habe die Kraft beim Oberrieder Anstieg schon gespürt. Unsere Mission den Regenbogen am Horizont zu finden besteht weiterhin und ist noch nicht zum Scheitern verurteilt. Danke nochmal für Kost und Logis!“).

Diese Woche werde ich wohl vorerst kein Rad besteigen, höchstens mal bissle im Tal kullern, am Samstag 1 1/2h VB und am Sonntag den Frammersbacher Marathon. Bin mal gespannt, wie sich das ganze System bis dahin erholt hat...?

14.06.2007

Trans Germany - Mit Gesamtplatz 7 zur Halbzeit verlief es super, doch dann kam das Unheil über Nacht...! 

Leider konnten wir die Trans Germany nicht beenden und mussten zur Halbzeit in Bischofsheim auf dem hervorragenden und überhaupt nicht erwarteten 7.Gesamtplatz aufgeben. Ich hätte nicht gedacht, dass auch an mehrern Tagen nacheinander die Beine so gut sein können und eigentlich auf den ersten 4 Etappen auch kein gröserer Durchhänger eingetreten ist. Nervig war vor allem das all abendliche Putzen und Richten der total verschlmammten Bikes und der weiteren Ausrüstung.

Bis dahin konnten wir uns unter den Topteams ganz gut festsetzen. Den Profiteams konnten wir meist die 1.Etappenhälfte einigermaßen folgen und uns ansonsten mit den beiden Texpa-Simplon Teams, Seeberger/Rothaus-Cube und Scott Genius interressante Duelle liefern. Auf der 3.Etappen konnten wir uns von diesen unmittelbaren Mitstreitern auch mal ganz gut absetzen, allerdings hatten wir dabei Pech als an Chris Hinterrrad die Luft entwich und durch die Repartur der mühsam herausgefahrene Vorsprung wieder zusammenschmolz.


Nach beendetem Tagwerk

Auszug aus dem Liveticker der gestrigen Etappe: "Oliver Frei vom "Soq.de"-Team hat heute wohl den schwersten Gang antreten müssen. Um 7:45 Uhr musste der Biker sein Team aus dem Rennen nehmen, da eine Magen-Darm-Infektion seinen Partner Christian Cosboth außer Gefecht gesetzt hat. Sehr bitter für die beiden, denn nach Halbzeit des Rennens lagen die zwei auf Rang sieben der Männer-Wertung."

Die Vorgeschichte: Das plötzliche Unheil zur Halbzeit kam über Nacht...
Nachdem es die erste Hälfte der Trans Germany mit Topplatzierungen auf den jeweilgen Etappen prima lief und wir uns auch ganz konstant unter den besten Teams etablieren konnten, wurde Chris in der Nacht von heftigem Durchfall, Schüttelfrost, Fieberattackedn usw. heimgesucht. In diesem angeschlagenen Zustand hätte es keinen Sinne gemacht die weiteren Etappen in Angriff zu nehmen und es wäre nicht möglich gewesen überhaupt in Oberhof anzukommen, wo möglich hätte er seine Gesundheit dadurch ernsthaft aufs Spiel gesetzt. Anscheinend muss sich ein Virus im Fahrerfeld breit machen, denn heute früh haben innerhalb von 15 min noch 7 weitere Teams wegen Magen-Darm Problemen zurückziehen müssen. Die Verpflegung als Ursache ist wohl eher unwahrscheinlich, denn eigentlich haben wir uns die letzten Tage bis auf wenige Ausnahmen  von identischen Dingen ernährt. Tja, das wars es, leider schon der Abschlussbericht der Trans Germany vor der 5.Etappe und den Ausstieg über den wir auch aufgrund des bisherigen nicht erwarteten 7. Gesamtranges zutiefst unglücklich sind.

TV-Kameras waren wie hier beim Zieleinlauf in Erbach oft dabei

Insgesamt war die Trans Germany schon eine interessante Sache und auch wenn wir nur die erste Hälfte von Deutschlands Trails und Schlammwegen kennenlernen durften, hat das für mich erste Etappenrennen überhaupt schon richtig gerockt...

Riesengrosen Dank auf jeden Fall an:

  • Pa für die Verpflegung auf den Etappen und Chauffeurdienste
  • Ma fürs das Waschen der Dreckklamotten und die Verpflegung nach und vor den Etappen
  • Heike, die uns trotz Prüfungsstress jeden Abend super durchgeknetet und wieder fit gemacht hat
  • Ida und Pete, fürs Verständnis, weil die Mama abends immer unterwegs war

Sonst wären die Platzierungen und Leistungen auf den ersten Etappen nicht möglich gewesen. Wenn wieder mal die Teilnahme bei einem Etappenrennen ansteht, dann aber definitiv nur noch mit dauerhaften Betreuern vor Ort und Unterbringung in Hotels oder Pensionen!!!

 Und wieder eingesaut..

Weitere Infos und Bilder gibt es auch unter:  http://soqbiketeam.blogspot.com/ oder www.biketransgermany.de   

Als Alternativprogramm und je nachdem wire es den Beinen geht, steht nun ein Krankenbesuch beim Racingflo und am Sonntag vielleicht der Black-Forest-Ultra-Bike-Marathon in Kirchzarten nach jahrelanger Abstinenz kurzfristig mal wieder auf dem Rennprogramm.

08.06.2007

Trans Germany - Es wird ernst! 

Morgen ist der Start zum ersten 8 Etappenrennen (www.biketransgermany.de : 830km und 18 000 Höhenmeter) im Gelände vom Saarland bis ins Erzgebirge quer durch Deutschland.
Auch wenn es im Vorfeld etliche Ungereimtheiten gab, werde ich mit dem Allgäuer Christian Cosboth in 2 Tagen in St Wendel im 2er Team am Start stehen, das Ganze aber nicht zu verbissen angehen.
Wo genau unser Tagebuch veröffentlicht wird, weiss ich nicht so genau, wahrscheinlich unter http://soqbiketeam.blogspot.com/oder über www.storck-bicycle.de, www.soq.de

Für die Trans im anderem Trikot.

De Rennverlauf kann live im Internet verfolgt werden: Ab Samstag, den 9. Juni, 10 Uhr, dem Start in St.Wendel, bis zum Zielschluss am Samstag, den 16. Juni in Oberwiesenthal läuft das Bike GPS Tracking auf www.bike-gps.com. Damit kann man jeder Zeit die Position der Spitzengruppe auf der Satellitenbildkarte erkennen. Die schnellsten Teams werden jeden Tag zwischen 9 und ca. 14 Uhr unterwegs sein. Außerdem sieht man dort am Höhenprofil, welche Berge wir schon genommen haben und welche Anstiege noch vor uns liegen.

Mal sehen, wie uns die Vollprofis abhängen, wie wir das Ganze überstehen und ob wir uns immer dazu aufraffen können das geforderte Tagebuch zu schreiben....
Die 2. und 3. Etappe geht hier ganz in der Nähe (Pfalz, Odenwald, Spessart) durch. Vielleicht hat der eine oder andere ja Zeit und Lust dort mal vorbeischauen und selbst dort eine kleine Runde zu drehen...freuen uns über jedes bekannte Gesicht.

07.06.2007

Willingen - Warmfahren und Materialübergabe für die Trans Germany 

Als letzten Formtest vor dem morgen in St Wendel beginnenden 8 Etappenrennen quer durch Deutschland nutzte ich mit Trans Germany Partner Chris den Willinger Marathon. Bei trüben äusseren Bedingungen wurden wir zusammen mit 2000 weiteren Startern zu unchristlicher Zeit um 7.30Uhr auf die Strecke geschickt. Auf der Schnellen und vom Regen dr Vortage aufgeweichten Strecke waren zahlreiche Profis uaus dem In- und Ausland am Start, die von Beginn an mächtig aufs Tempo drückten. Hinter der Spitzengruppe konnte ich mich in einer Gruppe mit 2 Holländern fesetze. Dann ein ständiges Hin und Her, einige Fahrer kamen dazu,andere platzen wieder weg und ein paar konnten wir noch kassieren. Chris hatte leider Pech und verlor durch einen Platten zur Rennmitte Zeit und wertvolle Platzierungen. Im Ziel stand dann für mich der 4.Platz hinter Thomas Nicke (Scott), Matthias Bettinger (Rothaus-Cube) und einem Holländer aus Flo`s (hoffe es geht aufwärts! Gute Besserung!) Univega Pro Cycling Team.

Am Vortag stand noch die Präsentation, ein kuzes Fotoshooting und die Materialübergabe an sämtliche soq.de Trans-Events Fahrer an. Weiterhin schauten wir auf der Messe noch bei dem einen oder anderen Stand vorbei, so dass die ursprüngliche geplante Vorbelastung leider ausfallen musste.  

30.05.2007

Garmisch Marathon– Über hohe Berge und tiefe Täler zum Altersklassensieg

Zusammen mit Jörg Wipfler waren wir über Pfingsten in Garmisch, um den mit langen und steilen Anstiegen / Abfahrten, vielen Höhenmetern gespickten Marathon zu bestreiten und durch die Landschaft um Deutschlands höchsten Berg zu rocken.

Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen lief der 1.Berg zu Beginn des Rennens nicht so recht, dann ging es besser und am Ende konnte ich mir als Gesamt 9. der Mitteldistanz doch noch den eigentlich unerwarteten 1.Platz in meiner Kategorie sichern. Jörg hatte an den langen Anstigen die besseren Beine und kam ca. 1,5 Minuten vor mir als Gesamt 7. ins Ziel. 

War ein cooles Wochenende neben dem Rennen am Vortag noch eine kleine Klettereinlage, Wildnis- und Höhlenexpedition mit Rad und montags noch eine relaxte Runde zum Eibsee, um die Beine wieder auzuschütteln. 

Am kommenden Wochenende geht es mit Trans Germany Partner Chris nach Willingen zum bike-Festival. Dort steht neben der Teilnahme am Marathon auch die Vorstellung und Materialübergabe an sämtliche soq.de Trans-Events Fahrer auf dem Programm. Näheres über das Konzept unter soq.de.   

07.05.2007

Forestman Kirchen-Hausen – Gesamtsieg zum Saisonauftakt im Gelände

Nachdem der erste geplante Wettkampf in Zypern im Februar krankheitsbedingt gestrichen werden musste und die Duathlon DM auch nur als Zwischenstation gesehen werden kann, ging die Saison mit dem Forestman in Kirchen-Hausen über die Mitteldistanz von 58 Kilometern jetzt richtig los. Recht bald konnten wir uns in einer 5 Mann starken Spitzengruppe u.a. mit meinem Trans Germany Partner Chris Cosboth, den Rothaus Cube Fahrern Florian Ackermann und Andreas Schwarzer absetzen. Ungefähr nach Mitte der Distanz musste zunächst Chris und dann auch Ackermann reissen lassen. Durch eine Attacke am letzten steileren Stich konnte ich meine beiden Mitstreiter abschütteln und durch eine Soloflucht über die letzten Kilometern meinen ersten Saisonsieg einfahren.

Hat richtig Spass gemacht, die Beine waren für den frühen Zeitpunkt schon richtig gut (vielleicht auch aufgrund der beiden Zypern Trainingslager?) und es war auch wieder ganz nett die Kontrahenten der letzten Jahren zu treffen und sich über dies und das auszutauschen.

01.05.2007

Ida ist da! Deutsche Duathlonmeisterschaft Backnang und das neue Schlachtross für Stock und Stein!

Patenkind Ida ist da:

Ziemlich eilig hatte es meine Nichte Ida in der letzten Woche um endlich ans Licht der Welt zu gelangen. Jetzt darf sie sich erstmal von dem ganzen Stress erholen und verbringt einen Grossteil der Zeit (wie der Rest der Familie auch) mit Schlafen.

Schwesterchen Heike und Schwager Pete gratuliere ich nochmal ganz herzlich und wünsche der jungen Familie Mettendorfer alles Gute...und in ca 2Jahren gibt es das erste Laufrad vom Patenonkel.

Stollenritter auf Abwegen - Saisonauftakt alternativ - Deutsche und Baden-Württembergische Meisterschaften Duathlon Backnang:

Am vergangenen Sonntag ging es mit Harry und seinem Bruder Dieter zur DM im Duathlon nach Backnang. Hier galt es bei sommerlichen Temperaturen die Distanz von 10km Lauf ("war ganz ok, aber mit nur einer guten Stunde Lauftraining pro Woche, schon ganz schön hart"), 40km Rad ("lief soweit prima, hätte mir nur eine schwierigere Strecke gewünscht, denn das war so eine leicht wellige Bolzerstrecke wie gemacht für Zeitfahrer und Trias") und nochmals 5km Lauf ("hier war der Ofen aus, aber irgendwie gingen auch diese 2 Runden durch die Backnanger Innenstadt vorbei").

Weierhin mit am Start waren auch Uwe Richlik ("Auf Granit wächst nix!") aus Eschelbach, der dann natürlich einige Minuten vor mir ins Ziel kam und im Rennen der Elite Triathlon Profi und Storck-Teamkollege Michael Göhner.

Am Ende sprangen für mich in der AK Rang 12 bei der DM und Platz 7 bei der BaWü-Meisterschaft heraus, was ich gegen die Spezialisten so nicht erwartet hätte. Auch wenn es mir im Anschluss, vielleicht auch wegen des späten Startes, kurzzeitig nicht so gut ging, hat es Spas gemacht und ich hoffe, dass sich die Aktion vielleicht auch positiv auf den ersten MTB-Marathon am kommenden Wochenende auswirkt.

Neue Geheimwaffe - Rebel Carbon Speed Blue  mit XTR07:

Dier ersten Runden auf dem "eventuell nur vorläufigen" Racebike für 2007 hab ich auf knochentrockenen Trails inzwischen auch hinter mich gebracht. Über die Funktion und den gnadenlosen Vortrieb braucht man wegen zahlreicher herausragendrn Tests eigentlich keine weiteren Worte mehr zu verlieren. Nur vielleicht soviel, das Grinsen wurde (und wird immer noch) von Kilomerter zu Kilometer breiter. Näheres zur Ausstattung gibt es hier.

Mal sehen, ob ab Anfang Juni für die Trans Germany die Rebelion beginnt...

22.04.2007

Zypern 2 - Die Rückkehr auf die Insel der Götter:

Auch das 2. diesjährige Trainingslager ist inzwischen Geschichte. In den Wochen über Ostern verbrachten Flo und ich auf der drittgrössten Mittelmeerinsel etliche Stunden im Sattel unserer MTB`s, um uns für die ersten Wettkämpfe (nächstes Wochenende geht es los!) einzurollen. In der menschenleeren Wildnis haben wir uns und das Material nicht geschont und sind nun gespannt, ob für die ersten Rennen schon wieder genug Spritzigkeit und Frische vorhanden ist.  

Alles in allem wieder ein prima Sache, 2 Wochen, die viel zu schnell vergingen, das Relaxen am Pool kam auch nicht zu kurz und es könnte gut sein, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen. 

31.03.2007

Test Teamhardtails bike sport news, Roadbike und Zypern 2:

Teambiketest bike sport news 04/2007:

Im aktuellen Test von Teamhardtails in der bike sport news wurde unter anderem auch das Orginal 2007er Racebike mit meinen individuellen Special Parts getestet. Näheres findet ihr hier.

Neues Spielzeug - Scenario CD1.0:

Nachdem nun auch in unseren Gefilden die ersten Frühlingssonnenstrahlen Einzug gehalten haben, durfte auch mein neues Spielzeug für die Strasse in ersten Ausfahrten den Radstall verlassen und zeigen was in ihm steckt. Der erste Eindruck ist top, nahezu schwerelos und in einem Höllentempo über den Asphalt zu fliegen. Macht euch selbst ein Bild davon.

Zypern 2 - We`re leaving on a jetplane...

Morgen geht es nochmals zusammen mit dem Breisgauholländerprofi Flo, auch bekannt als Schweini van den Rock DJ, für 2 Wochen auf die hoffentlich sonnige Mittelmeerinsel, um uns mit intensiven Einheiten auf Asphalt und im Gelände für die ersten Rennen so richtig in Schwung zu bringen und Spass zu haben.

19.03.2007

Trans Germany und Sportlerball

Sportlerball:

Am Samstag fand in Öringen wieder der Ball des Sports mit der Bekanntgabe der Hohenloher Sportler des Jahres 2006 statt. Obwohl jeder der 5 für die Endauscheidung Nominierten die Auszeichnung verdient hätte, verlief die Wahl bei den Herren in diesem Jahr denkbar knapp. Mit nur 18 Stimmen Rückstand auf den Motorsportler Andreas Wolf und noch vor dem Triathleten Uwe Richlik kam ich auf den überraschenden 2.Platz. Es freut mich, dass ich soviele Stimmen erhalten habe und ich möchte die Leistungen von 2006 wieder bestätigen oder bei neuen Veranstaltungen ausbauen.      

Trans Germany - Deutschland von West nach Ost im Renntempo:

Seit Kurzem ist es fix, dass ich vom 09.06. bis 16.06.07 bei der Premiere des grössten deutschen MTB- Etappenrennens mit am Start stehen werde. Zusammen mit dem Allgäuer Christian Cosboth geht es im 2er Team durch etliche Mittelgebirge auf die 800km und mit 18 000 Höhenmetern gespickte Strecke von Sankt Wendel im Saarland nach Oberwiesenthal im Erzgebirge.

Wir werden als Team SOQ.de auf unseren Storck Bikes ins Rennen gehen und zusätzlich mit dem Polar Telemetry System ausgestattet, so dass unsere Puls- und Trittfrequenzwerte usw. live im Internet zu verfolgen sein werden. Zusätzlich soll es ein Online Tagebuch geben. Sobald ich die entsprechenden Links weiss, geb ich sie hier umgehend bekannt.  

01.03.2007

Zypern 1 - Up and Down auf der Götterinsel 

Das erste 10tägige Trainingslager auf der sonnigen Mittelmeerinsel war nicht nur aufgrund der topographischen Gegebenheiten von Höhen und Tiefen gekennzeichnet...

Um ein Haar hätten wir bereits den Auftakt zur Tour 2007 mit reduzierter Mannschaft antreten müssen, da unser racingflo sich wegen Krankheit noch einer Antibiotikakur unterziehen musste. Zum Glück waren die Stornokosten doch recht hoch, dass er es zum Auskurieren doch vorzog, mit mir in den Flieger zu steigen und wir der Vorhut Timo und Tom folgten.

Bei frühsommerlichen Temperaturen von über 20°C und auf verkehrsarmen Strasen gingen die ersten Ausfahrten an der Küste entlang oder in das abwechlungsreiche Wildnis im Hinterland u.a. auf das noch schneebedeckte Dach der Insel, den  Olymp im Trodosgebirge.

Weitere Bilder gibt es unter Photos

Leider hat mich dann ein Magen-Darm-Infekt erwischt und ich durfte eine 3tägige Fastenkur im Hotelzimmer verbringen. Um den Kreislauf nach der Zwangspause wieder auf Trab zu kriegen, ging es wieder aufs Bike, aber selbst lockere Ausfahrten und ein Fotoshooting waren saft- und kraftlos eine ziemliche Schinderei. Das ursprünglich als Saisoneinstieg geplante Auftaktrennen zur GermanBikeMasters Serie musste allerdings schweren Herzens gestrichen werden. Am letzten Tag konnte ich aber bereits wieder 4 Stunden auf welligem Terrain im Sattel verbringen und die Kräfte kamen so langsam wieder zurück.  

Alles in Allem war es trotzdem eine prima Sache. Den Spass haben wir uns nicht nehmen lassen und das Beste ist:                                                                                                                                               ZYPERN - IN 4 WOCHEN KOMMEN WIR WIEDER UND DANN WIRD WEITERGEROCKT!!! 

15.01.2007

Wintertraining, Trainingslager, Sportlerball, Saisonhöhepunkte 2007 und Hochzeit Heike und Pete

Da die Trainingspause schon lang vorbei, das Wintertraining in vollem Gang ist und ich seither hier nichts mehr Neues von mir gegeben habe, will ich den Vorschlag von meinem Schwager Pete sowie dem mehrfachen Glocknerkönig und Titelfavoriten der österreichischen Staatsmeisterschaft 2007 in der AK60 Gotthard aufgreifen und die News entsprechend aktualisieren.

Hochzeit Heike und Pete:

Bei azurblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein gaben sich mein Schwesterchen Heike und Schwager Pete am 15.12.2006 in Niedernhall das Ja-Wort.

Als Trauzeuge und zukünftiger Patenonkel, wünsch ich der jungen Familie Mettendorfer natürlich hier auch nochmals alles Gute. Und Pete, dass du mir eben auch gut auf die allerbeste Physiotherapheutin und Trainingsplanerin aufpasst.                                                                                                                             Ach übrigens, das mit dem Termin für die kirchliche Hochzeit passt schon, den Titisee gibt es nächstes Jahr ja auch noch...!

Wintertraining und Trainingslager:

Seit einiger Zeit laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison auch schon wieder auf Hochtouren. Über die Urlaubstage zwischen den Jahren und an den Wochenenden mit längeren Radeinheiten. Während der Woche mit Rad und Licht, zu Fuss durch den dunklen und schlammigen Wald oder zu Wasser im Schwimmbecken Kacheln zählen.                                                                                                                       Mitte Februar geht es dann mit Tom (Triathlon Kochertal), dem Fast Deutschen Hochschulmeister Timo (Scott) und dem holländischen Neoprofi Flo Vandebender (Univega) ins 10tägige Trainingslager auf die Götterinsel Zypern, wo ich auch das erste Saisonrennen mit dem 1.Lauf zur GermanBikeMasters Serie bestreiten werde.                                                                                                                                                Im Anschluss steht bis Ostern bei hoffentlich angenehmen und trockenen Bedingungen wieder Training in heimischen Gefilden auf dem Programm, ehe dann nochmals mit dem Käskopfprofi 2 Wochen durch Zypern gerockt wird und wir uns dort mit hartem Training den Feinschliff für die nächsten Wettkämpfe holen wollen. Nur schade, dass vni und der P-Master humannature.de an keinem der beiden Trainingslager teilnehmen können, aber wir werden an euch denken und den ersten Sonnenbrand widmen wir euch!

Sportlerball: Nominierung zum Hohenloher Sportler des Jahres 2006:

Letzte Woche habe ich die Info bekommen, dass ich wieder zum Kreis der 5 auserwählten Kandidaten auf den Titel zum Hohenloher Sportler des Jahres 2006 gehöre. Ich freue mich über die erneute Nominierung und dass somit die Leistungen und die zahlreichen Wettkampf- und Trainingskilometer honoriert werden. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses erfolgt im März im Verlauf des Sportlerballes in der Öhringer Kultura.

Race Highligts 2007:

Höhepunkte und Saisonziele sind unter anderem die 6 Läufe zur GermanBikeMasters Serie. Hier gilt es den Gesamtsieg auf der Mitteldistanz von 2006 zu verteidigen.                                                                         

Weiterhin plane ich voraussichtlich wieder an einem 24h MTB Rennen im 2er Team mit dem Breisgauholländer Flo teilzunehmen. Entweder die Weltmeisterschaften in Ruhpolding, die Europameisterschaften in Österreich oder das Rennen im Münchner Olympiapark. Um dort ein Topresultat zu erreichen und uns auf Fahren, Ausruhen und Essen zu konzentrieren, sind Betreuer/innen und Helfer/innen jederzeit willkommen, die sich mal eine Sommernacht um die Ohren schlagen wollen und sich bei Interesse gerne unter info@oliverfrei.com oder info@racingflo.de melden können.                        

Wenn es die weiteren Renntermine zulassen, werde ich zusätzlich bei den Masters Europameisterschaften über die Marathon Langdistanz in Graz an den Start gehen und versuchen mich dort ebenfalls im Vorderfeld zu platzieren.                                                                                                                                     

Um, dazu über die Sommermonate wieder ein bisschen Abwechslung zur der ganzen Strampelei zu bekommen und aufgrund der positiven Erfahrungen des letzten Jahres, möchte ich wieder bei ca. 2-3 Triathlons teilnehmen. Deshalb habe ich mich auch in der letzten Woche dem TSV Ingelfingen und der Abteilung Triathlon Kochertal angeschlossen.

Die näheren Planungen wollen wir dann zusammen beim 1.Trainingslager auf Zypern an Fasching festlegen.

Bis demnächst, viele Grüsse Oli

 01.11.2006

  Northwave - zusätzlicher neuer Partner

In der kommenden Saison werde ich mit Northwave Schuhen und Handschuhen ausgestattet. Ich bedanke mich schon im Vorfeld für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich diese innovativen Top-Produkte im harten Rennalltag einzusetzen.


 21.10.2006

Saisonrückblick und Abschluss mit Gesamtsiegen auf der Mitteldistanz bei GermanBikeMasters und MTB Marathon Cup

Eine lange, abwechslungsreiche und erfolgreiche Saison liegt hinter mir. Insgesamt waren es dieses Jahr 21 Rennen in Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland, wobei ich mir insgesamt 7 Siege und 7 weitere Treppchenplatzierungen erkämpfen konnte. Bedanken möchte ich mich bei allen Sponsoren, meiner Familie (vor allem meiner Schwester Heike, die mich auch oft ausserhalb der Praxisöffnungszeiten wieder hingebogen hat), allen Rennkumpels (was wird uns die Warterei in irgendwelchen Sporthallen auf die Siegerehrung  jetzt fehlen…?) und allen anderen die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben.

Die letzten 2 Wochen hab ich jetzt kein Rad angerührt und prompt dafür (wohl wegen Frischluftmangels…?) die Quittung mit ner Grippe bekommen. Wenn die dann hoffentlich bald überstanden ist, werden erst mal die Laufschuhe und die Badehose wieder vermehrt zum Einsatz kommen. Anfang Dezember geht’s dann mit dem Radtraining wieder los.

An Fasching stand das erste Trainingslager mit den Kollegen racingflo.de, humannature.de und Timo in Andalusien in der Nähe von Malaga an. Bei angenehmen Temperaturen konnten wir dort bereits etliche Trainingskilometer sammeln. Leider waren der Flo und ich die ganze Zeit über gesundheitlich recht angeschlagen, so dass das Training nicht immer so nach Wunsch durchgezogen werden konnte.

Das erste Highlight war dann der Wochenendtrip mit Flo zum Marathon Weltcup nach Griechenland. Statt den erwarteten steinigen und trockenen Trails unter südlicher Sonne, wurden wir dann mit Durchquerungen von Schneefeldern und eiskalten Gebirgsbächen, Schlamm und anspruchsvollen Anstiegen und Abfahrten konfrontiert. Trotzdem sprang dabei der erste Saisonsieg in der Open Category heraus. Im recht kühlen und verregneten Frühjahr war ich dann nahezu jedes Wochenende auf Marathons hautsächlich im süddeutschen Raum unterwegs und konnte einige weitere Siege und Stockerlplätze erzielen.

Mitte Juni ging es dann bei absolutem Kaiserwetter mit Miles in 6 Etappen auf traumhaften Passsträßchen durch die Westalpen vom Genfersee ans Mittelmeer. Da die Tagesetappen im Schnitt so um die 3000 Höhenmeter hatten, hat sich das recht positiv auf die nächsten Rennen ausgewirkt und in Frammersbach hab ich, nach meinem eigenen Empfinden, eines der stärksten Rennen zeigen können. In der 2. Julihälfte war ich mit Volker zusammen (auch bei prima Wetter) für eine Woche zum Höhentraining in der Gegend um Bormio, Livigno, Stillfserjoch.

Im August wollte ich dann einfach mal was Neues ausprobieren und hab mich ohne Vorbereitung im Schwimmen und Laufen mit Thomas und Rafael an meinen ersten Triathlon am Breitenauer See gewagt. Das Experiment verlief besser als erwartet, hat Spass gemacht und der Muskelkater war nicht so schlimm als befürchtet. Hab Feuer gefangen und mich im Anschluss wegen des günstigen Termines auch gleich für die DM im Crosstriathlon den xterra am Titisse gemeldet. Um dort nicht ganz so grün hinter den Ohren am Start zu stehen, bin ich dann auch hin und wieder durch die Lande gerannt und einige Runden durch den Schleierhofer See gepaddelt.

Dazwischen gings aber nochmal für ein Wochenende mit Volker zum Ötzi nach Sölden, den ich eigentlich eher als harte und sehr lange Trainingsfahrt mitgenommen habe. Bis zum 3. Berg dem Jaufenpaß konnte ich mich aber in der Spitzengruppe mit etlichen italienischen und österreichischen Profis halten, dann musste ich reissen lasen und kam für die 238 Kilometer und 5500 Höhenmeter mit einer Fahrtzeit von gut 8 Stunden ins Ziel.

Bereits auf der Radstrecke beim xterra (bis zum Ausscheiden wegen einer Reifenpanne) hab ich gespürt, dass mein, von der Konkurrenz gefürchteter, Herbstturbo wieder richtig gut zündet und Beine und Form zum Saisonende wieder passen. Was sich dann auch bei sämtlichen Herbstrennen bewahrheitet hat: Start-Ziel-Solo Sieg beim Odenwald Marathon, Platz 5 auf der knallharten Oberstdorfer Strecke, Platz 2 (Gesamt 5.) in Singen am Folgetag, Platz 1 (Gesamt 2.) bei der sehr stark besetzten Alb Gold Trophy, Platz 1 beim Hohenloher Klassiker in Braunsbach und Platz 2 beim erstmals ausgetragenen Lautertal Marathon. Somit konnte ich mir die Gesamtsiege auf der Mitteldistanz bei der German Bike Masters Serie und dem Rothaus Bike Marathon Cup sichern.



 21.10.2006

oliverfrei.com geht online!!!